Ihr Partner für Raumakustik in München
Wir betreuen Projekte in Büros, Industriebetrieben, Schulen und öffentlichen Einrichtungen — von der ersten Analyse über die Messung bis zur fertigen Montage. Helge Herrmann und sein Team kommen persönlich zu Ihnen — für Beratung und Messung direkt vor Ort.
Welche Räume wir in München am häufigsten optimieren
München hat die teuersten Büroflächen Deutschlands — und das prägt die Akustik. Wo der Quadratmeter knapp ist, sitzen mehr Menschen auf weniger Fläche, Besprechungen wandern in offene Zonen, und Rückzugsräume werden zur Ausnahme. Gleichzeitig setzt die Münchner Bürolandschaft stark auf Sichtbeton, Glas und offene Betondecken zur Bauteilaktivierung. Diese Decken dürfen nicht flächig geschlossen werden, weil sonst die Kühlwirkung verloren geht. Genau dafür gibt es abgehängte Einzelelemente, die Fläche freilassen.
Der zweite Block ist die Entwicklungs- und Forschungslandschaft im Umland: Labore, Prüfstände, Technikums- und Werkstattflächen zwischen München, Ingolstadt und Augsburg. Hier stehen Anforderungen an Hygiene, Reinigungsfähigkeit und Brandschutz neben der akustischen Aufgabe — nicht jedes Material ist zulässig.
Dazu kommt der Bestand in der Innenstadt: Altbauten mit hohen Räumen und Stuckdecken, in denen Kanzleien, Praxen und Gastronomie arbeiten. Wo Denkmalschutz oder Mietrecht keine feste Montage erlaubt, arbeiten wir mit rückbaubaren Lösungen — abgehängt, gestellt oder als Akustikbild an der Wand.
- Großraumbüro & offene Fläche
Hohe Belegungsdichte auf teurer Fläche. Ziel ist ein kurzer Ablenkungsabstand, nicht Stille — Nachbargespräche sollen nicht mehr mitgehört werden.
- Werkstatt & Technikum
Prüfstände, Montageplätze und Laborflächen im Umland. Reinigungsfähige Oberflächen und Brandschutz B1 sind hier meist gesetzt.
- Gastronomie & Hotel
Münchner Gastronomie in Altbau und Neubau. Deckenkörper und Akustikbilder wirken, ohne den Raumeindruck zu verändern.
- Kulturräume & Veranstaltung
Säle, Foyers und Mehrzweckräume, in denen Musik und Sprache unterschiedliche Nachhallzeiten verlangen.
Wie nah wir Ihnen in München wirklich sind
München ist einer unserer drei Stützpunkte und unser Ausgangspunkt für Süddeutschland, Österreich und die Schweiz. Eine eigene Ladenadresse in der Stadt führen wir nicht — wir kommen zu Ihnen, nicht Sie zu uns. Die Entfernung entscheidet dabei nicht darüber, ob wir kommen: Wir fahren zu jedem Projekt, das wir fachlich übernehmen können, in ganz Bayern, nach Österreich, in die Schweiz und darüber hinaus. Wie schnell, hängt vom Kalender ab — meist geht es schnell.
Diese Städte und Regionen bedienen wir rund um München
München · Augsburg · Ingolstadt · Rosenheim · Landshut — und das umliegende Gebiet. Das sind unsere Schwerpunkte, keine Grenze: Wir fahren auch darüber hinaus, wenn die Aufgabe zu uns passt.
Referenzen im Raum München
Seit der Gründung 2007 haben wir über 5.000 Projekte deutschlandweit umgesetzt — Büroflächen, Produktionshallen, Schulen, Praxen und Gastronomie —, im Raum München ebenso. Welche dieser Projekte zu Ihrer Aufgabe passen, zeigen wir Ihnen im Erstgespräch: die umgesetzte Maßnahme, Fotos und die dokumentierten Messwerte vor und nach der Montage. Kundennamen nennen wir dabei nur dort, wo unsere Kunden zugestimmt haben.
Eine Auswahl von Projekten unseres Teams in München und Süddeutschland:
- 2026 · Realschule, Aula: Wandabsorber über zehn Meter Höhe, Nachhallzeit gesenkt.
- 2026 · Bank in Rosenheim: Deckenabsorber mit integrierten LED-Leuchten zur Senkung der Nachhallzeit.
- 2026 · Bank in Nürnberg: Deckensegel.
- 2022 · München-Moosach: Decken- und Wandabsorber, gemessene Nachhallzeit von 0,9 auf 0,6 Sekunden reduziert.
- 2021 · Electronics Engineering, Regensburg: Stellwände und Deckensegel zur Reduzierung der Nachhallzeit.
- 2021 · Reisebüro in Passau: Wandabsorber mit Motivdruck.
- 2020 · Wien: Wandabsorber mit Motivdrucken.
Häufige Fragen zur Raumakustik in München
Haben Sie ein Büro in München?
München ist einer unserer drei Stützpunkte, neben Egelsbach bei Frankfurt und Berlin. Eine Ladenadresse mit Publikumsverkehr führen wir dort nicht, weil unsere Arbeit ohnehin bei Ihnen im Raum stattfindet: Aufmaß, Messung und Montage lassen sich nicht im Showroom erledigen. Zur Beratung kommt eigenes Personal, keine Subunternehmer.
Unsere Betondecke ist bauteilaktiviert — geht Akustik trotzdem?
Ja, und zwar genau deshalb mit abgehängten Einzelelementen statt einer geschlossenen Unterdecke. Deckensegel, Baffeln und Deckenkörper lassen Betonfläche frei, sodass die thermische Aktivierung weiter arbeitet. Wie viel Fläche belegt werden darf und wie viel akustisch nötig ist, ergibt sich aus dem Aufmaß.
Wir sind Mieter. Lässt sich das rückstandsfrei zurückbauen?
In den meisten Fällen ja. Abgehängte Elemente hängen an wenigen Punkten, Stellwände und Paravents stehen frei, Akustikbilder lassen sich an wenigen Befestigungspunkten montieren. Wenn der Mietvertrag oder der Denkmalschutz Bohrungen ausschließt, planen wir von vornherein mit stehenden oder abgehängten Lösungen.
Welche Norm gilt für unser Büro?
Für Arbeitsstätten regelt die ASR A3.7 den Beurteilungspegel und fordert in Mehrpersonenbüros eine ausreichende Schallabsorption. Die VDI 2569 beschreibt für Bürolandschaften den Ablenkungs- und den Vertraulichkeitsabstand — die Kenngrößen, die im Alltag tatsächlich zählen. Die DIN 18041 gilt für die Hörsamkeit in Unterrichts-, Versammlungs- und Besprechungsräumen. Welche davon Ihr Projekt betrifft, klären wir in der Erstberatung.
Wie lange dauert ein Projekt von der Anfrage bis zur Montage?
Das hängt an der Fläche und an der Ausführung, nicht am Standort. Weil Entwicklung, Fertigung und Montage bei uns in einer Hand liegen, entfällt die Abstimmung zwischen Lieferant und Monteur, an der Termine üblicherweise kippen. Einen belastbaren Zeitrahmen nennen wir mit dem Angebot.
Fahren Sie auch nach Österreich und in die Schweiz?
Ja. Von München aus betreuen wir Süddeutschland, Österreich und die Schweiz, darüber hinaus fahren wir europaweit. Begrenzend ist nicht die Entfernung, sondern die Aufgabe: Wenn ein Projekt fachlich nicht zu uns passt, sagen wir ab, statt es anzunehmen.





























































