Im Büro entsteht Lärm aus vielen kleinen Quellen: Telefonate, Gespräche am Nachbartisch, Tastaturen, Drucker, Klimatechnik. Treffen diese Geräusche auf harte Decken, Glasflächen und glatte Wände, werden sie zurückgeworfen – der Nachhall steigt, einzelne Schallquellen verschmelzen zu einer dauerhaften Geräuschkulisse. Das Ergebnis: sinkende Konzentration, schlechtere Sprachverständlichkeit und mehr Stress am Arbeitsplatz.
Schallschutz im Büro löst dieses Problem nicht mit möglichst vielen Absorbern, sondern mit der richtigen Menge an der richtigen Stelle – ermittelt über eine Akustikmessung, nicht nach Schätzung.
Normen für die Büroakustik
Zwei Regelwerke geben den Rahmen vor:
- DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen”: definiert Zielwerte für die Nachhallzeit in Abhängigkeit von Raumvolumen und Nutzung – die Grundlage jeder raumakustischen Auslegung.
- ASR A3.7 „Lärm”: konkretisiert die Arbeitsstättenverordnung für den Arbeitsplatz. Für überwiegend geistige Tätigkeiten gilt ein Beurteilungspegel von höchstens 55 dB(A).
Wie wir diese Normen in der Planung anwenden, lesen Sie unter Zertifikate & Normen.


