Im Großraumbüro fehlen die Wände, die in Einzelbüros den Schall begrenzen. Sprache breitet sich über die gesamte Fläche aus, viele parallele Gespräche und Telefonate überlagern sich und werden zur dauerhaften Geräuschkulisse. Genau das macht offene Bürokonzepte akustisch anspruchsvoll: Sie sollen Zusammenarbeit fördern, ohne die Konzentration am einzelnen Arbeitsplatz zu opfern.
Schallschutz im Großraumbüro löst diesen Zielkonflikt über zwei Hebel: die Sprachausbreitung dämpfen und den Raum gezielt zonieren. Beides legen wir auf Basis einer Akustikmessung aus.
Die drei Hebel im Großraumbüro
- Decke aktivieren: Die Decke ist die größte zusammenhängende Fläche im Raum. Deckenabsorber und Deckensegel bauen den Nachhall über das gesamte Volumen ab – die effizienteste flächige Maßnahme.
- Zonen trennen: Raumteiler und Stellwände grenzen ruhige Arbeitsbereiche von Kommunikations- und Besprechungszonen ab und unterbrechen die Sprachausbreitung.
- Arbeitsplatz abschirmen: Schreibtischabsorber dämpfen den Schall direkt am einzelnen Platz und schaffen visuelle wie akustische Distanz zum Nachbarn.
Einen Überblick über alle Absorbertypen finden Sie unter Schallabsorber.