Kulturräume leben von Klang – und leiden zugleich unter ihm. Theater, Kirchen, Museen und Veranstaltungssäle sind groß, hoch und überwiegend hart gebaut. Der Schall verhallt, Sprache wird unverständlich, und jede Ansage geht im eigenen Nachhall unter. Akustik in Kulturräumen ist deshalb keine Nebensache, sondern entscheidet darüber, ob Ihr Publikum versteht, was vorne passiert. Mit gezielter Schallabsorption bringen wir die Nachhallzeit in den Bereich, den die Nutzung verlangt – nicht mehr und nicht weniger.
Warum Kulturräume so stark hallen
Große Volumina, hohe Decken und schallharte Oberflächen wie Naturstein, Putz, Glas und Sichtbeton reflektieren den Schall nahezu ungedämpft. Je größer der Raum, desto länger die Nachhallzeit – und desto stärker überlagern sich Direktschall und Reflexionen. Für Musik kann ein gewisser Nachhall erwünscht sein, für Sprache wird er zum Problem: Vorträge, Inszenierungen und Ansagen verwaschen, das Publikum strengt sich an und verliert den Faden. Die Kunst liegt nicht im maximalen Dämpfen, sondern im richtigen Maß.



