


Zwischen der Erkenntnis „der Raum ist zu laut“ und der fertigen Lösung steht die entscheidende Frage: Wie viel Absorberfläche braucht der Raum, welcher Typ wirkt, und wo muss er hin? Diese Frage beantwortet ein Akustikkonzept – die rechnerische Auslegung Ihrer Raumakustik nach Norm. Es macht aus Messwerten einen umsetzbaren Plan.
Was ein Akustikkonzept leistet
Ein Akustikkonzept ist mehr als eine Empfehlung. Es legt nachvollziehbar fest, welche Maßnahmen nötig sind, um die nach DIN 18041 zulässige Nachhallzeit zu erreichen. Grundlage sind das Raumvolumen, die Oberflächen, die Nutzung und – wo vorhanden – die Messwerte aus der Akustikmessung. Das Konzept ist ein belastbares Dokument, auf das sich Bauherr, Planer und Betreiber stützen können.
Von der Messung zur Auslegung
Im Kern steht eine Berechnung: Aus Volumen und Nutzung ergibt sich die Soll-Nachhallzeit nach DIN 18041. Aus der Differenz zum gemessenen Ist-Zustand folgt die nötige äquivalente Absorptionsfläche – und damit Menge, Typ und Frequenzverhalten der Absorber. Statt nach Gefühl zu bestellen, planen wir rechnerisch: Sie wissen vorher, welches Ergebnis Sie bekommen.
Was im Konzept steht
Ein vollständiges Akustikkonzept umfasst typischerweise:
- die Soll-Nachhallzeit nach Nutzung und die zulässigen Toleranzen,
- die berechnete Absorberfläche und die ausgewählten Absorbertypen,
- die Position der Absorber an Decke und Wand,
- eine Prognose der zu erwartenden Nachhallzeit nach Umsetzung,
- sowie die relevanten Anforderungen an Brandschutz und Normen.
So entsteht eine Grundlage, die sich ausschreiben, prüfen und umsetzen lässt.
Für Architekten, Planer und Ausschreibungen
Gerade bei Neubau, Sanierung und öffentlichen Projekten ist ein normgerechtes Konzept oft Voraussetzung. Wir liefern die raumakustische Planung als nachprüfbares Dokument – herstellerunabhängig in der Empfehlung, weil wir selbst entwickeln und fertigen und genau die Lösung auslegen, die der Raum braucht.
Beratung, Konzept, Umsetzung – aus einer Hand
Sie können das Akustikkonzept als eigenständige Leistung beauftragen oder direkt umsetzen lassen. Beratung, Konzept, eigene Fertigung und Montage greifen bei raumAKUSTIKS ineinander – abgeschlossen mit einer Kontrollmessung, die das geplante Ergebnis belegt. Planen Sie einen Raum oder ein ganzes Gebäude? Wir erstellen das passende Akustikkonzept und sagen Ihnen ehrlich, welche Maßnahmen die Norm erfüllen.
Häufige Fragen
Was ist ein Akustikkonzept?
Ein Akustikkonzept ist die rechnerische Planung Ihrer Raumakustik: Auf Basis von Raumvolumen, Nutzung und Messdaten wird die nach DIN 18041 zulässige Soll-Nachhallzeit bestimmt, die nötige Absorberfläche berechnet und ein konkreter Maßnahmenplan mit Typ und Position der Absorber erstellt. Das Ergebnis ist ein belastbares Dokument.
Worin unterscheidet sich das Konzept von Beratung und Messung?
Die Akustikberatung ist der Gesamtprozess von der Bedarfsaufnahme bis zur Empfehlung. Die Akustikmessung erfasst die Ist-Werte. Das Akustikkonzept ist der Planungsschritt dazwischen: Es übersetzt die Messwerte in eine normgerechte Auslegung und einen umsetzbaren Maßnahmenplan.
Für wen ist ein Akustikkonzept sinnvoll?
Für Architekten, Fachplaner, Bauherren und Betreiber, die eine nachprüfbare Grundlage brauchen – etwa für Neubau und Sanierung, für Ausschreibungen oder als Nachweis gegenüber Arbeitsschutz und Bauherr. Auch bei größeren Projekten mit mehreren Räumen schafft das Konzept Planungssicherheit.
Können Sie das Konzept auch umsetzen?
Ja. Beratung, Konzept, eigene Fertigung und Montage kommen aus einer Hand. Sie können das Akustikkonzept als eigenständige Leistung beauftragen oder es direkt umsetzen lassen – inklusive Fertigung der ausgelegten Absorber und Abnahme mit Kontrollmessung.