

In Kfz-, Metall- und Handwerksbetrieben treffen harte, schallreflektierende Flächen auf laute Werkzeuge – Schlagschrauber, Winkelschleifer, Hammer, Druckluft. Der Lärm wird von Wänden, Decke und Boden zurückgeworfen, der Pegel bleibt dauerhaft hoch. Das belastet Gehör und Konzentration und erschwert die Verständigung. Schallschutz in der Werkstatt schafft hier gezielt Abhilfe.
Die typische Lärmsituation
Werkstätten sind akustisch anspruchsvoll: viele harte Oberflächen, oft hohe Decken, wechselnde Lärmquellen und gleichzeitig der Bedarf, sich über kurze Distanzen sicher zuzurufen. Eine zu lange Nachhallzeit macht aus vielen Einzelgeräuschen eine belastende Dauerkulisse – und verschlechtert die Sprachverständlichkeit dort, wo sie für die Arbeitssicherheit wichtig ist.
Unsere Lösungen
- Industrieabsorber & Akustikbaffeln: vertikal abgehängt, beidseitig wirksam – senken den Nachhall in der gesamten Werkstatt, nachrüstbar zwischen Leitungen und Beleuchtung.
- Wand- und Deckenabsorber: robuste, schadstoffgeprüfte Elemente für gezielte Flächen.
- Schallschutzwand / Teileinhausung: schirmt einzelne laute Arbeitsplätze oder Maschinen direkt ab – siehe Maschineneinhausung.
Welche Kombination wirkt, leiten wir aus einer Messung ab – nicht aus dem Katalog.
Pflicht & Norm
Arbeitgeber müssen Beschäftigte vor Lärm schützen (LärmVibrationsArbSchV, auf Basis des Arbeitsschutzgesetzes; konkretisiert durch ASR A3.7). Die Auslösewerte liegen bei 80 dB(A) (Gehörschutz anbieten) und 85 dB(A) (Tragepflicht, Kennzeichnung, Lärmminderungsprogramm). Raumakustische Maßnahmen sind ein anerkannter Teil dieses Programms und verbessern zugleich das tägliche Arbeitsklima.
Aus einer Hand
Analyse und Messung, Planung, eigene Fertigung, Montage durch unser Team und Abnahme mit Kontrollmessung – alles aus einer Hand. So ist die Verbesserung dokumentiert. Sprechen Sie uns an; wir sagen Ihnen ehrlich, welche Maßnahme in Ihrer Werkstatt den größten Effekt bringt. Mehr zum Gesamtthema auf unserem Industrie-Pillar.
Häufige Fragen
Warum hallt es in Werkstätten so stark?
Werkstätten haben überwiegend harte, glatte Flächen – Beton, Metall, Fliesen –, die den Schall fast vollständig reflektieren. Schon einzelne Geräusche schaukeln sich zu einem dauerhaft hohen Pegel auf. Schallabsorber an Decke und Wand brechen diese Reflexionen und senken den Nachhall.
Hilft Raumakustik auch gegen laute Einzelwerkzeuge?
Absorber senken den Nachhall und damit den allgemeinen Pegel im Raum. Den Direktschall einer einzelnen lauten Maschine (z. B. Druckluftwerkzeug) dämpft man zusätzlich am wirksamsten mit einer Schallschutzwand oder Teileinhausung an der Quelle. Was bei Ihnen greift, klären wir per Messung.
Muss ich Gehörschutz bereitstellen?
Ab 80 dB(A) Tages-Lärmexposition müssen Sie Gehörschutz anbieten, ab 85 dB(A) gilt Tragepflicht und der Bereich ist zu kennzeichnen (LärmVibrationsArbSchV). Raumakustische Maßnahmen sind ein anerkannter Baustein des Lärmminderungsprogramms.
Läuft der Werkstattbetrieb während der Montage weiter?
Meist ja. Decken- und Wandabsorber werden ohne großen Eingriff montiert, die Arbeit kann in der Regel weiterlaufen. Wir stimmen die Montage auf Ihren Betriebsablauf ab.