


Im Büro entsteht Lärm aus vielen kleinen Quellen: Telefonate, Gespräche am Nachbartisch, Tastaturen, Drucker, Klimatechnik. Treffen diese Geräusche auf harte Decken, Glasflächen und glatte Wände, werden sie zurückgeworfen – der Nachhall steigt, einzelne Schallquellen verschmelzen zu einer dauerhaften Geräuschkulisse. Das Ergebnis: sinkende Konzentration, schlechtere Sprachverständlichkeit und mehr Stress am Arbeitsplatz.
Schallschutz im Büro löst dieses Problem nicht mit möglichst vielen Absorbern, sondern mit der richtigen Menge an der richtigen Stelle – ermittelt über eine Akustikmessung, nicht nach Schätzung.
Alles aus einer Hand – das macht den Unterschied
Beratung, Messung, eigene Fertigung und ein eigenes Montageteam: Bei raumAKUSTIKS kommt die gesamte Kette aus einer Hand. Das unterscheidet uns vom reinen Versandhandel. Wir verantworten das Ergebnis von der ersten Messung bis zur Kontrollmessung nach der Montage – und belegen die Verbesserung mit Vorher-/Nachher-Werten, statt sie zu versprechen.
Was guter Büro-Schallschutz bewirkt
- Konzentration: Ein niedrigerer Nachhall reduziert die Ablenkung durch Gespräche und Gerätelärm – die Leistungsfähigkeit steigt.
- Sprachverständlichkeit: Telefonate, Videocalls und Absprachen werden klarer, weil weniger Schall im Raum verwischt.
- Gesundheit: Weniger Dauerlärm bedeutet weniger Stress und eine angenehmere Arbeitsatmosphäre.
- Außenwirkung: Ruhige, klar klingende Räume wirken professioneller auf Kunden und Geschäftspartner.
Normen für die Büroakustik
Zwei Regelwerke geben den Rahmen vor:
- DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen”: definiert Zielwerte für die Nachhallzeit in Abhängigkeit von Raumvolumen und Nutzung – die Grundlage jeder raumakustischen Auslegung.
- ASR A3.7 „Lärm”: konkretisiert die Arbeitsstättenverordnung für den Arbeitsplatz. Für überwiegend geistige Tätigkeiten gilt ein Beurteilungspegel von höchstens 55 dB(A).
Wie wir diese Normen in der Planung anwenden, lesen Sie unter Zertifikate & Normen.
Unsere Lösungen fürs Büro
- Deckenabsorber & Deckensegel: die effizienteste Fläche, weil die Decke meist frei und groß ist – auf Wunsch mit integrierter Beleuchtung.
- Wandabsorber & Akustikbilder: verbinden Schallabsorption mit Gestaltung und setzen farbliche Akzente.
- Raumteiler & Stellwände: trennen Zonen ab und dämpfen Sprache direkt zwischen den Arbeitsplätzen.
- Schreibtischabsorber: schirmen den einzelnen Arbeitsplatz akustisch und visuell ab.
Einen Überblick über alle Absorbertypen finden Sie unter Schallabsorber.
Für jede Büroform die passende Auslegung
Jedes Büro klingt anders – wir legen die Lösung nach Nutzung und Lärmprofil aus:
- Schallschutz Großraumbüro: offene Flächen, viele parallele Gespräche, Sprachausbreitung über große Distanzen.
- Schallschutz Konferenzraum: Sprachverständlichkeit und Videocall-Qualität in Besprechungs- und Meetingräumen.
Sprechen wir über Ihr Büro
Sie wollen ruhiger arbeiten und besser kommunizieren? Dann sprechen wir darüber – kostenlos und auf Basis Ihrer Räume. Wir sagen Ihnen klar, welche Maßnahme bei Ihrem Lärmprofil wirklich greift. Fordern Sie Ihre Akustikberatung an.
Häufige Fragen
Welcher Schalldruckpegel ist im Büro zulässig?
Die Arbeitsstättenregel ASR A3.7 nennt für überwiegend geistige Tätigkeiten einen Beurteilungspegel von höchstens 55 dB(A), für einfache oder überwiegend mechanisierte Bürotätigkeiten höchstens 70 dB(A). Maßgeblich für die Hörsamkeit ist zudem die Nachhallzeit nach DIN 18041. Welche Werte Ihr Büro erreicht, ermitteln wir über eine Akustikmessung.
Was ist im Büro das eigentliche Problem – Lautstärke oder Verständlichkeit?
Meist beides zugleich. Harte Decken, Glasflächen und Sichtbeton werfen Sprache und Gerätelärm zurück, der Nachhall steigt und überlagernde Gespräche werden zur Dauerkulisse. Das senkt die Konzentration und erschwert zugleich die Sprachverständlichkeit. Schallabsorber an Decke und Wand bauen den Diffusschall ab und machen Sprache wieder klar.
Stören Schallschutzmaßnahmen das laufende Bürogeschäft?
In der Regel nicht. Decken- und Wandabsorber sowie Raumteiler lassen sich meist nachrüsten, ohne dass das Büro geräumt werden muss. Die Montage erfolgt durch unser eigenes Team und ist in der Regel an einem oder wenigen Tagen abgeschlossen.
Helfen Schallabsorber auch gegen Lärm aus dem Nachbarbüro?
Nein. Schallabsorber wirken gegen den Raumschall im Büro selbst – also gegen Hall und Nachhall. Gegen Schall, der durch Wände oder Decken dringt (Bauschall), hilft nur bauliche Dämmung. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Maßnahme bei Ihrem Problem greift.
Wie läuft ein Büro-Projekt bei raumAKUSTIKS ab?
In fünf Schritten aus einer Hand: 1. Vor-Ort-Analyse und Akustikmessung, 2. Auslegung gegen die Sollwerte nach DIN 18041 und ASR A3.7, 3. Fertigung im eigenen Haus, 4. Montage durch unser eigenes Team, 5. Abnahme mit Kontrollmessung. So sind die Vorher-/Nachher-Werte dokumentiert.